Marathon-Saison 2026: So bringst du Ernährung und Training perfekt ins Ziel
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Der Sommer ist traditionell Marathon-Zeit. Ob beim AHRathon Mitte Juni, dem Wiesbaden Marathon eine Woche später, dem Hasetal-Marathon Ende Juni, dem Magdeburger Nachtmarathon Anfang Juli oder dem Königsschlösser Romantik Marathon in Füssen Ende Juli – jetzt entscheidet nicht mehr nur das Training über deine Leistung, sondern vor allem die richtige Ernährung.
Viele Läufer investieren monatelang in ihren Trainingsplan, schenken ihrer Sporternährung aber erst wenige Tage vor dem Wettkampf Aufmerksamkeit. Dabei beginnt die optimale Marathon-Ernährung bereits Wochen vor dem Startschuss.

Vier Wochen vor dem Marathon: Die Basis legen
Wer sich aktuell auf einen Sommer-Marathon vorbereitet, sollte neben den langen Läufen vor allem auf eine ausreichende Kohlenhydrat- und Proteinzufuhr achten. Während Kohlenhydrate die Energiespeicher füllen, tragen Proteine zur Erhaltung und Zunahme von Muskelmasse bei – ein wichtiger Faktor während intensiver Trainingswochen.
Gerade nach langen Läufen oder Tempoeinheiten helfen proteinreiche Shakes und eine ausgewogene Mahlzeit dabei, schnell wieder fit für die nächste Einheit zu werden. Gleichzeitig sollte die Flüssigkeitsversorgung nicht vernachlässigt werden – besonders bei den oft warmen Bedingungen der Juni- und Juli-Marathons.
Zwei Wochen vor dem Wettkampf: Weniger Training, gleiche Qualität
Wenn sich Veranstaltungen wie der Hasetal-Marathon oder der Magdeburger Nachtmarathon nähern, beginnt für viele Läufer die sogenannte Tapering-Phase. Die Trainingsumfänge sinken, der Körper sammelt frische Energie für den Wettkampf.
Jetzt gilt: Keine Experimente. Wer auf Energiegels, Iso-Drinks oder Sportgetränke setzen möchte, sollte ausschließlich Produkte verwenden, die bereits im Training erfolgreich getestet wurden. Auch die tägliche Flüssigkeitszufuhr gewinnt zunehmend an Bedeutung.
Die letzte Woche: Energiespeicher gezielt auffüllen
Je näher der Marathon rückt, desto wichtiger werden gut gefüllte Kohlenhydratspeicher. Viele Teilnehmer des Wiesbaden Marathons, des Fichtelgebirgsmarathons oder des Königsschlösser Romantik Marathons setzen in den letzten Tagen bewusst auf kohlenhydratreiche Mahlzeiten wie Reis, Kartoffeln, Haferflocken oder Pasta.
Wichtig ist dabei nicht möglichst viel zu essen, sondern gezielt die Kohlenhydratzufuhr zu erhöhen und gleichzeitig schwer verdauliche Speisen zu reduzieren. So startet man mit einem guten Gefühl und ohne unnötige Belastung für den Magen an die Startlinie.
Der Marathon-Tag: Jetzt zählt die Strategie
Am Wettkampftag selbst sollte das Frühstück bewährt und leicht verdaulich sein. Viele Marathonläufer greifen auf Haferflocken, Toast, Bananen oder Sportgetränke zurück. Während des Rennens helfen regelmäßige Kohlenhydrate und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr dabei, die Energieversorgung aufrechtzuerhalten.
Gerade bei sommerlichen Temperaturen, wie sie bei vielen deutschen Marathons im Juni und Juli üblich sind, spielen Elektrolyte und eine durchdachte Trinkstrategie eine wichtige Rolle.
Nach dem Zieleinlauf beginnt die Regeneration
Egal ob du beim AHRathon, in Magdeburg oder in Füssen die Ziellinie überquerst: Direkt nach dem Marathon startet die Regeneration. Flüssigkeit, Elektrolyte, Kohlenhydrate und hochwertiges Eiweiß helfen dem Körper dabei, sich von der Belastung zu erholen und die Energiespeicher wieder aufzufüllen.
Denn eines gilt für jeden Marathon: Die Vorbereitung endet nicht am Start – und die richtige Sporternährung kann auf den letzten Kilometern oft den entscheidenden Unterschied machen.